Häufig gestellte Fragen …

Allgemeine Fragen zur Licht- und Außenwerbung:

Welche Materialen werden hauptsächlich in der Lichtwerbung verwendet?

Lichtwerbeanlagen werden hauptsächlich aus Aluminium produziert. Aluminium weist ein geringes Gewicht auf und ist im Außenbereich witterungsbeständiger da es nicht rostet wie beispielsweise Stahlblech. Ein weiterer viel verwendeter Werkstoff ist Acrylglas, gerade durch seine Farbvielfalt und Transluzenz eignet es sich hervorragend zur Hinterleuchtung.

Was versteht man unter Aluminiumverbundplatten?

Aluminiumverbundplatten sind Kunststoffkerne, die beidseitig mit unterschiedlichen Aluminiumblechen verbunden sind. Die Platten sind zwischen 3 und 5 mm stark und auch die Aluminiumschichten unterscheiden sich in der Dichte. Als Faustregel gilt: Für Schildanlagen reichen Aluminiumverbundplatten mit mindestens 3/10 Aluminiumbeschichtung und 3-4 mm Kunststoffkern aus.

Sind Kunststoffschilder witterungsbeständig?

Kunststoffe sind immer sehr stark der Ausbleichung durch das UV-Licht unterworfen. Aus diesem Grund verwenden wir bevorzugt Aluminiumverbundmaterial in der Außenwerbung.

Acrylglas und Plexiglas – wo ist der Unterschied?

Acrylglas ist das Material, Plexiglas ist ein Markenname, ähnlich wie tesa Film und Klebeband. Acrylgläser gibt es in gegossenen und in extrudierten Varianten. Das gegossene Acrylglas ist formstabiler, während das extrudierte Acrylglas bei Temperaturunterschieden Ausdehnungsprobleme hat und mitunter etwas wellig wird.

Gibt es bei Folien Qualitätsunterschiede?

Das Spektrum der Qualitäten in den Folien ist extrem breit. Folienqualitäten unterscheiden sich natürlich insbesondere mit Blick auf die Lebensdauer. Wir verwenden ausschließlich Hochleistungsfolien von namenhaften Herstellern, die eine Außenbereichszulassung von mindestens fünf Jahren oder mehr haben.

Rechtliche Fragen zur Licht- und Außenwerbung:

Müssen Lichtwerbeanlagen und Außenwerbeanlagen genehmigt werden?

Ja, grundsätzlich schon. Bei der Annahme, Werbeanlagen unter 0,5 m² müssten nicht genehmigt werden, handelt es sich um eine leider weit verbreitete Fehlinformation. Ein Anruf beim örtlichen Bauamt schafft auf jeden Fall Klarheit. Wichtig: Innerhalb einer Kommune können in unterschiedlichen Gebieten verschiedene Bebauungspläne gelten!

Was brauche ich für die Genehmigung einer Werbeanlage?

Dies ist von Kommune zu Kommune verschieden. Grundsätzlich gilt jedoch, dass man einen aktuellen Lageplan benötigt, aus dem das Grundstück hervorgeht. Zudem braucht man ein Bauantragsformular (oft als Download im Internet verfügbar), welches dann sorgfältig ausgefüllt werden muss. Baubehörden verlangen außerdem stets eine Fotomontage bzw. Skizze mit der genauen Bemaßung der Werbeanlage. Sämtliche Anträge sind dann beim Bauamt einzureichen.

Fallen Schaufensterbeschriftungen auch unter Werbeanlagen?

Auch hier ist grundsätzlich die örtliche Satzung zu beachten. Eigentlich gilt: Was sich rückseitig der Schaufensterscheibe befindet, gehört  nicht zum öffentlichen Raum und ist somit nicht genehmigungspflichtig. Andererseits sind Schaufensterflächen mittlerweile jedoch in der Satzung so geregelt, dass nur noch gewisse Prozentsätze der Scheibe beschriftet oder abgeklebt werden können.

Brauche ich für eine Werbeanlage eine Statik?

Baubehörden können Standsicherheitsnachweise für Gebäudeteile oder Bauteile im öffentlichen Raum verlangen. Hier gilt allerdings das Maß der Verhältnismäßigkeit. Ein Leuchttransparent 80 x 80 cm als Ausstecktransparent ist sicherlich nach herkömmlichen Mitteln der Technik zu montieren und ein statischer Nachweis wohl übertrieben. Anders ist es z. B. bei Werbepylonen. Da ist ein statischer Nachweis unbedingt erforderlich.

Ich hätte gerne eine Werbeanlage mit Lauflicht, blinkenden Elementen oder einem Farbwechsel.

In den meisten Satzungen sind Werbeanlagen mit Lauflicht oder beweglichen Elementen zurzeit noch nicht gestattet, allerdings wird sich das in Zukunft möglicherweise durch den Einsatz von beweglicher Werbung, wie z.B. Videoleinwänden, ändern. Immer mehr Großstädte setzen diese Werbemittel nun verstärkt ein.

Technische Fragen zur Licht- und Außenwerbung:

Wie plane ich meine Werbeanlage?

Die Firma Rehse Reklame GmbH ist Ihr zuverlässiger Partner bei der Entwicklung Ihrer Werbeaussage. Anhand von Bildmaterial erstellen wir Fotomontagen, die den Eindruck Ihrer Werbung optisch vermitteln. In gemeinsamer Arbeit mit Ihnen entwickeln wir daraus das ganzheitliche Konzept bis zur fertigen Montage vor Ort.

Müssen Werbeanlagen gewartet werden?

Grundsätzlich ist eine Werbeanlage ein technisches Element. Wie alle anderen technischen Elemente auch bedarf es einer gewissen Wartung. Auch in den Baugenehmigungen steht stets der Hinweis, Werbeanlagen in einem ordnungsgemäßen und sauberen Zustand zu erhalten. Insofern empfehlen wir dringend die Werbeanlage von Zeit zu Zeit reinigen zu lassen und dabei auch die Leuchtmittel auszutauschen. Auch Vorschaltgeräte, Transformatoren und Starter unterliegen einem natürlichen Verschleiß, insbesondere im Außenbereich.

Einzelbuchstaben oder Leuchttransparent – was ist besser?

Das kommt ganz auf Lage und Art des zu bewerbenden Gebäudes an. Große Gebäude wie Kaufhäuser wirken in Gewerbegebieten mit Leuchttransparenten sehr attraktiv, im Innenstadtbereich ist eine filigrane Einzelschrift immer wirkungsvoller und wird in vielen Fällen zudem vom Bauamt gefordert.

Sind LED günstiger als Leuchtstoffröhren?

Dies hängt immer von der Größe der Werbeanlage ab. Als Faustregel gilt: Je filigraner und komplizierter z. B. Einzelschriften sind, desto mehr lohnt sich der Einsatze von LED. Aber auch bei großen flächigen Werbeanlagen, werden Leuchtstoffröhren nur noch sehr selten eingesetzt, da der preisliche Vorteil kaum noch spürbar ist.

Ist Neon noch zeitgemäß?

Wir halten Neon für ein hoch attraktives Gestaltungsmerkmal bei Schriften. Insbesondere die direkte Belegung von Neon-Konturen erzeugt immer wieder wertige Anlagen. Allerdings ist der Einsatz von Neon innerhalb geschlossener Schriften komplett durch die LED ersetzt worden.

Was versteht man unter Profilbuchstaben?

Profilbuchstabe ist der gängige Fachbegriff für Einzelbuchstaben, die ins Plastische gebaut werden, also jeweils aus einem Unterteil, einer Zarge und einem Deckel bestehen. Profilbuchstaben können leuchten oder auch nicht, indirekt beleuchtet auf die Fassade strahlen oder als Frontleuchter ausgeführt werden.

Was versteht man unter Wechselwerbung?

Wechselwerbung ist der Begriff für Werbeanlagen, deren Aussage sich ändert. Ein Klassiker ist hier beispielsweise der Prismenwender, eine Art Schildanlage, bei der die Sichtfläche aus beweglichen Elementen besteht. Diese zeigen durch Drehen drei zu beschriftende Flächen im Wechsel an. Ebenso gehören Anlagen, bei denen Plakatbänder in einem bestimmten Zeittakt über Rollen gewechselt werden, schon lange zum Stadtbild.

Was versteht man unter Digital Signage?

Digital Signage steht als Begriff für zukünftige Werbeanlagen, welche eine Brücke zwischen den herkömmlichen bekannten Werbeträgern und einer reinen Multimediadarstellung bilden. Vorstellbar sind Werbeanlagen mit sowohl statischen als auch wechselnden bewegten Elementen. Digital Signage wird sicherlich die Werbeanlagen der Zukunft erneut revolutionieren.

Was für Dateien können Sie verarbeiten?

Wir nutzen die aktuellen Grafikprogramme für Windows und Mac. Das heißt wir können alle gängigen Dateiformate nutzen – von Adobe und Corel, insbesondere Vektordaten für die Buchstabenproduktion: PDF, DFX, EPS. Auch hochaufgelöste JPG, EPS oder TIF (CMYK, 1:1, min. 150dpi) können wir problemlos für den Digitaldruck nutzen. Sind Sie nicht sicher, ob Ihre Datei zur Produktion ausrecht, rufen Sie uns an oder seinen ein E-Mail mit Ihrer Datei. Wir prüfen das dann für Sie.