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Was umfasst alles die Werbetechnik?

Das Video zeigt die Fertigung von Einzelbuchstaben als Rückleuchter inkl. der Montage vor Ort.

Die Werbetechnik umfasst eine Vielzahl von Bereichen immer mit dem Ziel eine Marke im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Wir verstehen die Werbetechnik in erster Linie als den Prozess und das Ergebnis unserer Herstellung, also die Produkte rund um das Thema Lichtwerbung bzw. Leuchtreklame. Daher sind die Prozesse in der Werbetechnik so vielfältig, wie unsere Werbeanlagen. Jeder Auftrag ist individuell und dem entsprechend unterschiedlich ist unser Herstellungsprozess. Wir zeigen Ihnen hier, wie im Grunde ein Projekt der Werbetechnik bei uns zeitlich ablaufen könnte.

Die verschiedenen Bereiche der Werbetechnik

Was muss vor der Herstellung von Leuchtreklame erledigt werden?

Die Angebots- und Beauftragungsphase ist erfolgreich abgeschlossen. Etwaige statische Berechnungen liegen vor und sind in Ordnung. Dann beginnt der Workflow. Nach der ausgiebigen Beratung der Kundschaft folgt die Entwurfsarbeit. Zu diesem Zeitpunkt steht ungefähr fest, welche Art von Werbeanlage beim Kunden montiert wird. „Ungefähr“ deswegen, weil das Bauamt und/oder das Denkmalschutzamt (häufig) zuvor eine Baugenehmigung erteilen muss. Es gibt Gebiete mit einer Werbesatzung, da ist das Einreichen eines Bauantrages notwendig. In Gewerbegebieten hingegen ist das nicht unbedingt erforderlich – hier entscheidet die Lage des Betriebs bzw. die Werbesatzung, ob eine Baugenehmigung vorliegen muss. Eine unverbindliche Faustformel sagt:

„Werbetafel unbeleuchtet bis zu einem Quadratmeter ist genehmigungsfrei.“

Aber, wir als professionelles und erfahrenes Unternehmen der Werbetechnik, prüfen auch unbeleuchtete und kleine Werbeanlage auf Genehmigungsfähigkeit!

Die Kundschaft ist mit dem Entwurf (gemäß Werbesatzung) einverstanden und wir dürfen diese Planung dann bei der Baubehörde einreichen. Wir gehen davon aus, dass der Entwurf nach einiger Zeit (je nach Stadt ist das sehr unterschiedlich!) genehmigt wird. Sobald wir die Baugenehmigung haben (falls eine nötig ist), geht der eigentliche Prozess der Werbetechnik bei uns los.

Die Fertigung im Bereich „Metallbau“: Die Werbeanlagen sind bereits lackiert und mit sparsamen LED-Modulen bestückt. Rechts auf der Werkbank liegen die transluzente Vorderseite und die Buchstabenfronten. Die montierte Lichtreklame zeigen wir hier.

Die Produktion der Werbetechnik beginnt.

Die Daten werden am Rechner nach erteilter Freigabe für die Produktion vorbereitet. Diese Daten werden dann von den jeweiligen Arbeitsplätzen weiterverwendet. Druckdaten werden dann auf den Digitaldrucker in der Schildermalerei gedruckt. Mit den Plott-Daten werden Folien am Schneidplotter in Form geschnitten. Die Buchstaben werden in der Metallverarbeitung gefertigt, auch notwendige Unterkonstruktionen werden hier konstruiert. Die bestellten Kunststoffe für die leuchtenden Elemente werden in dieser Zeit in der Kunststoffverarbeitung auch gelasert oder gefräst. Somit entstehen innerhalb von ein paar Tagen viele – zum Teil sehr große – Einzelteile. Die Unterkonstruktionen und die Metallbuchstaben werden nach der Herstellung in der Lackiervorbereitung angeschliffen und dann im vorgegebenen Farbton nach RAL in der Lackierhalle lackiert, bevor diese wieder zurück in die Metallverarbeitung gebracht werden.

Befinden sich alle Einzelteile wieder in der Metallverarbeitung, erfolgt die Bestückung mit sparsamen LED-Modulen inkl. deren Verkabelung. So werden die Buchstaben zu Leuchtbuchstaben und die Transparente werden zu Leuchttransparente. Während des Produktionsprozesses sollte vom Auftraggeber – falls nicht schon geschehen – für die Stromanbindung vor Ort gesorgt werden. Im Falle der Errichtung eines Werbepylons oder einer Stele, sollte während der Produktionszeit das Bodenfundament errichtet werden inkl. eines Stromzugangs.

In den Beiträgen Werbetechnik-Info finden Sie weitere nützliche Informationen – insbesondere, wenn Sie die Installation einer neuen Leuchtreklame in Erwägung ziehen.

Die Montage der Werbeanlagen.

Der Montagetermin steht. D. h. neben der verbindlichen Terminvereinbarung liegt auch eine formlose aber schriftliche Montagegenehmigung vor. Diese erteilt zuvor entweder das Management des Einkaufscenters oder diejenigen, denen das Gebäude gehört (Einzelperson, Erbengemeinschaft, Immobilienentwickler/Firma, …) – schließlich werden mitunter viele große Löcher in die Fassade gebohrt, das lässt sich leider meistens nicht vermeiden.

Damit wir nun reibungslos vor Ort montierten können, sollte unsere Baustelle am oder im Gebäude frei zugänglich sein und auch unser/e Fahrzeug/e sollten in nächster Nähe parken können – schließlich haben wir neben dem Werkzeug auch die neue Werbeanlage zu transportieren. Ab gewissen Montagehöhen benötigen wir Rollgerüste, Hubsteiger oder einen Autokran – für diese Hilfsmittel benötigen wir auch entsprechend Platz und ggf. eine Stellgenehmigung (insbesondere bei Privatgeländen, auf Verkehrsflächen oder in Fußgängerzonen).

Sind die oben genannten Punkte geklärt, werden wir die Montage durchführen. Auch hier ist die Dauer und Art individuell sehr unterschiedlich. Einzelbuchstabenanlagen direkt über dem Shopeingang lassen sich relativ schnell montieren (keine großen Hilfsmittel wir Hubsteiger erforderlich). Die Installation von Dachanlagen auf Hochhäusern kann mehrere Tage dauern. Im Prinzip montieren wir unabhängig vom Wetter. Extreme Wetterlagen (Sturm, Starkregen oder extremer Schneefall) verzögern natürlich die Montage.

Fazit – das umfasst alles die Werbetechnik

Bevor also eine Werbeanlage montiert werden darf, steht „etwas Papierkram“ an. Ist das alles „amtlich“, dann wird der Metallbau, die Kunststoffverarbeitung und die Schildermalerei eingebunden. Nach der Elektroinstallation folgt die genehmigte Montage vor Ort. Der Prozess der Werbetechnik kann daher von „wenigen“ Stunden für eine einfache Folierung auf glatten Flächen bis zu mehreren Monaten für eine komplizierte Dachwerbeanlage variieren.

Hier finden Sie weitere Infos und Beiträge zu unserer Werbetechnik:

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